QVR Effretikon: Kompostteilet

Montag, 14. Mai 2018

Wie jedes Jahr, wurden wieder alle Bewohner der Siedlung Rappenhalde, mittels Aushang auf den Anschlagbrettern der 29 Hauseingänge, eingeladen mitzuhelfen. Bei bestem Wetter standen schon um acht Uhr Leute da, ausgerüstet mit strapazierfähiger Arbeitsmontur.

Die Kompostanlage am Waldrand, im Schatten von Bäumen und etwas versteckt hinter Büschen, besteht aus 17 Boxen mit etwa je 1m3 Inhalt, abgedeckt durch witterungsfeste Blachen.

In regelmässigen Abständen gilt es den Kompostinhalt von den Boxen zu Reihenhaufen auf dem Areal zu schaufeln, um dort weiter zu verrotten. Im Idealfall besteht das Kompostgut aus Gemüse- und Früchteabfall der Siedlungsbewohner. Doch auf dieser Seite des Himmels haben wir noch keine Idealzustände. So gilt es beim Umschaufeln manches aus dem Kompostgut herauszufischen und in regulären Kehrichtsäcken zu entsorgen, insbesondere Plastiksäcke.

Mit grossem Elan wurde da gearbeitet – und kommentiert. Es ist schwere Arbeit, doch man löst sich ab, macht auch mal eine kurze Pause und hat immer wieder Gelegenheit für einen kleinen Schwatz.

Fusswege zu den Kompostkisten und Umschwung sind bei Regenwetter recht schnell matschig. Nur der Platz vor den Kompostboxen und -Reihen ist mit Betonplatten versehen. Heute soll noch die von Markus organisierte Lastwagenladung Häcksel auf die Zugangswege und hinter die Kompostboxen verteilt werden.

Auch das Gerätehäuschen benötigt etwas Pflege. Undichte Stellen erhalten einen neuen Dachpappen Überzug.

Nach anderthalb Stunden Schaufeln und Umschichten sind alle bereit für den angekündigten Znüni. Markus hat grosszügig eingekauft und wir geniessen das Zusammensein und die Gespräche im Koloniezimmer. Es ist immer spannend zu sehen, in welche Richtung ungeplante Gespräche führen. Diesmal sind es Gebirgs- und Hochgebirgstouren an welche man sich zurückbesinnt, als man noch jünger war und etwas mehr riskierte, als man es heute tun würde. Einige erzählen von Passfahrten mit Velos und E-Bike in den letzten Jahren.

Dann ging es mit neuer Kraft in die zweite Runde. Als nun eingespieltes Team lief uns die Arbeit gut von der Hand. Beim Abschied um halb zwölf sah jeder noch einmal zufrieden auf die erledigte Arbeit. Kompost, Würmer, Käfer, Asseln und kleine Tausendfüssler haben wieder Ruhe für einige Monate und können ihr stilles, hochgeschätztes, Kompostierwerk hinter Bretter und unter Blachen weiterführen.

Danke, Markus Eberle, Leiter der Kompostgruppe für Dein ruhiges Organisieren und Leiten der Arbeiten. Seine Mitarbeitende waren: Hugo Buschauer, Christa Furrer, Christian Koch, Edi Regli, Samuel Toggweiler, und der Berichtende Erwin Gull.

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