QVR Effretikon: Besucherparkplätze geben zu reden

Dienstag, 26. März 2019

26.03.19: Bussen auf den Besucherparkplätzen erregten die Gemüter an der Versammlung des Quartiervereins Rappenhalde in Effretikon. Ohne Diskussion erfolgten die Bestätigung des Vorstandes des Quartiervereins und die Wahl der neuen Beisitzerin.

Das Erfreuliche gleich vorneweg: die vergangenes Jahr etwas klammen Finanzen des Quartiervereins Rappenhalde sind nach einem Jahr mit etwas zurückhaltenderen Ausgaben bei den Anlässen wieder im Lot. Dies verkündet der Quartiervereinspräsident Martin Bischof zu Beginn des offiziellen Teils der Mieterversammlung. Zuvor wurden die rund 40 Genossenschafterinnen und Genossenschafter von der Küche des Alterszentrums Bruggwiesen fein verköstigt.

Der Vorstand des Quartiervereins wird in corpore in seinem Amt bestätigt. Einen Wechsel gibt es für das Amt des Beisitzers. Neu wird dieses von Nadja Giarratana wahrgenommen, die einstimmig gewählt wurde.

Das Programm des kommenden Jahres wird jenem des vergangenen ähnlich sein. Statt des Quartierfestes wird wiederum eine Grillparty beim Haldenhöckli gefeiert werden. Spätestens dann wird das Weihnachtsgeschenk der ASIG, das nochmals verdankt wurde, zum Einsatz kommen: die neuen Festbänke.

Martin Bischof erfragte Reaktionen auf die neue Weihnachtsbeleuchtung. Dabei wurden keine negativen Äusserungen laut, aber die Teilnehmenden fragten nach der Möglichkeit, die Beleuchtung des Dorfes weiter ins Quartier zu ziehen, grössere Sterne auf die Velohäuschen zu stellen oder Bäume mit Lichterketten zu verzieren.

Emotionaler wurde es bei der Diskussion zu den Besucherparkplätzen, weil Besucher auf den beschränkt vorhandenen Plätzen offensichtlich auch mit Bussen bedacht werden. Eduardo Silva, Leiter Bewirtschaftung der ASIG erläuterte, dass die von der ASIG beauftragte private Kontrollfirma Parkierende, die öfter als drei Mal pro Woche auf den Besucherparkplätzen stehen, büsse. Dies gemäss dem Auftrag der ASIG. Hierzu sei es auch wichtig festzulegen, was als Besuch gilt. Denn ein Freund oder eine Freundin, die regelmässig beim Liebsten respektive der Liebsten übernachte, sei nicht mehr als Besuch zu bezeichnen. Hauswart Rolf Beeler regte an, dass Besucher, die einige Tage bleiben, beim Hauswart gemeldet werden können und für diese dann eine Lösung gesucht werde. Und nicht zuletzt – so eine Stimme aus dem Plenum – wäre es auch möglich, das Auto kostenlos beim nahen Sportplatz zu parkieren.

Eine Anregung aus dem Vorstand des Quartiervereins an die Adresse der Genossenschaftsvertreter betraf die Auswahl der Neumieter. Es sei mehr auf eine ausgewogene Durchmischung zu achten, denn diese habe grossen Einfluss auf die Einsatzbereitschaft der Einzelnen für die Gemeinschaft.

Ein Aufruf erging auch von den Kompostverantwortlichen an die Genossenschafter. Der Kompost besteht seit bald 30 Jahren, braucht jedoch eine regelmässige Pflege. Um diese zu gewährleisten sei mehr tatkräftige Mithilfe nötig.

Text: Ruedi Schoch

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