Begrüssung und Infoabend für Näniker Mieter

Montag, 12. März 2018

Zahlreich und neugierig strömten die Bewohner der von der ASIG neu erworbenen Siedlung Nänikon am 6. März zum grossen Informationsabend in den Stadthofsaal in Uster.

Dort wurden die rund 90 Mieter zunächst mit einem ausgiebigen Apéro empfangen, was gleich einmal für gute Stimmung sorgte. Angetan von der sympathischen Willkommenskultur der neuen Eigentümerin und Vermieterin lauschten sie darauf im Saal den Ausführungen des ASIG-Präsidenten Walter Oertle, der die neuen Mitglieder der ASIG-«Familie» herzlich willkommen hiess. Er stellte die Vertreterinnen und Vertreter aus Vorstand und Geschäftsleitung sowie Mitarbeitende der Geschäftsstelle vor, die persönlich anwesend waren. Er begrüsste speziell auch den Hauswart der Siedlung, Stefan Pfister. Für die ASIG sei klar, ihn zu übernehmen und im ASIG-Hauswartteam zu integrieren. Dies wurde vom Publikum mit einem spontanen Applaus quittiert.

«Werden Sie Miteigentümer der ASIG!»

Es sei einmalig in der 75-jährigen Geschichte der ASIG, dass man eine ganze Siedlung mit 6 Mehrfamilienhäusern und 121 Wohnungen habe erwerben können, sagte er einleitend. Die Siedlung Nänikon sei ein Glücksfall. Sie befinde sich in einem «Top»-Zustand. «Die ASIG hätte genauso gebaut.» Walter Oertle betonte, dass die neuen ASIG-Mieter nun die Gelegenheit hätten, Genossenschafter zu werden, indem sie sich mit Anteilkapitalscheinen an der ASIG beteiligen. «Sie werden dadurch Miteigentümer und können am Geschehen der ASIG mitentscheiden.» Weiter ermunterte er die Näniker, sich aktiv im Forum und damit an der Gestaltung des Siedlungslebens zu beteiligen. Walter Oertle versprach, dass noch im laufenden Jahr Küchengeräte wie Kochherd, Backofen, Geschirrspüler und Dampfabzug in der Siedlung ersetzt würden, und stellte in Aussicht, dass im Jahr 2030 eine Gesamtsanierung vorgesehen sei. Geschäftsführer Reto Betschart und der Leiter Bewirtschaftung Eduardo Silva informierten eingehend das Vermietungswesen der ASIG.

Die Fragerunde wurde ausgiebig benutzt; die Fragen drehten sich um die Benutzung der Parkplätze, die Hundehaltung, den Gemeinschaftsraum oder das Genossenschaftskapital und den Mitgliedschaftsanteil. Gut informiert konnten sich die Näniker um 21 Uhr auf den Heimweg machen – beruhigt, dass sie sich mit der ASIG in guten Händen fühlen können.

Stefan Hartmann, Text: Ralph Hut.

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