Quartierfest Effretikon

Freitag, 10. Juli 2015

Drei Genossenschaften bewirtschaften gut 400 Wohnungen im Effretiker Quartier Rappenhalde. Der neue Vorstand (4 ABZ, 2 Röntgenhof, 2 ASIG) traf sich mehrere Male zur Vorbereitung des Quartierfestes. Unter der Führung des initiativen Präsidenten Sandro Stelletti trugen wir Ideen zusammen, profitierten von den Erfahrungen der langjährigen Vorstandsmitglieder und teilten die Aufgaben.

Dann kam der grosse Tag. Wird es wieder regnen wie letztes Mal? Wie viele werden kommen? Reicht das Grilliergut? Die Wettervorhersage war ermutigend. Doch als am frühen Samstagnachmittag, als sich die knapp 30 Kinder zur Kinderolympiade einfanden – begann es zu regnen. Rückblickend müssen wir sagen, die kurze Abkühlung tat gut, denn der Rest des Tages war sommerlich warm, regenfrei, sonnig, einfach ideal! Mit Begeisterung engagierten sich die Kinder in den verschiedenen Disziplinen, geführt von einer grossen Anzahl Helfer. Zwischenverpflegung für die immer hungrigen und durstigen Jungsportler und die Rangverteilung waren weitere Nachmittagshöhepunkte.

Um 18:00 begann das Fest in der Säulenhalle der ASIG-Liegenschaft. Die junge DJ-Frau sorgte gekonnt für den musikalischen Teil mit moderner, dezenter, vielfältiger Musik mit der sich auch Leute, die neu sind in unserem Land, anfreunden konnten. Die Metzgermeister, die wir für den Abend engagierten, sorgten kompetent für jeden Geschmack. Einer der Grills war explizit für Nicht-Schweinefleisch reserviert. Teams wechselten sich ab im Getränkeverkauf (alkoholische), andere Getränke waren im Tagesbeitrag enthalten. – Und es ging auf! Alle hatten genug, oder mehr als genug! Am Schluss blieben nur noch drei „Plätzchen“ übrig. Mit dem reichhaltigen Kuchenbuffet (von Siedlungsbewohnern) kamen alle mit einem „süssen Zahn“ (Leckermäulchen in germanisch) auf die Rechnung. Es hatte mehr als genug.

Und was machten die Kinder den ganzen Tag und Abend. Sie vergnügten sich auf der gegenüberliegenden Wiese, gut überschaubar von der Säulenhalle, mit zwei Hüpfburgen. Unermüdlich. Noch am Tag danach fragte mich ein Junge in gebrochenem Deutsch: „wann kommt das wieder?“.

Plötzlich, so gegen 21:00, änderte die Musik – in Rhythmus und Dezibelniveau. Ein Ruck ging durch die Reihen. Zu verschiedenen Musikstilen kamen die jungen und jung-gebliebenen Tanzbeine nun voll auf die Rechnung, sich selbst und die an Getränken nippenden Zuschauer erfreuend. Platz hatte es genug, auch für ein oder zwei spontane Türkische Volkstänze. Wer dort nicht mittanzte musste zuschauen. So etwas erlebt man nicht jeden Tag.

Gegen Mitternacht begann das Team, die nicht mehr benötigten Tische etc. aufzuräumen. Für uns vom Vorstand war das ein absolut gelungenes Fest an dem etwa hundertfünfzig Leute aus der grossräumig gebauten Siedlung teilnahmen.

Für den Vorstand: Erwin Gull

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