Kinder-Ausflug ins Papiliorama/Noctorama nach Kerzers am 27. August 2016

Montag, 7. November 2016

15 ASIG-Kinder aus Schwamendingen, zusammen mit mehreren Forenmitgliedern als Begleit- und Aufsichts-Personen starteten um 7:40 Uhr zum Abenteuer Papiliorama/Noctoroma nach Kerzers.

Nach knapp zweistündiger Anreise mit der Bahn stand die erwartungsvolle Kinderschar bereits gespannt an der Eingangstüre. Noch bevor wir die erste Halle betreten konnten, wurde den Kindern noch einige wichtige Verhaltensregeln im Umgang mit den Schmetterlingen erklärt. Nun aber gab es kein Halten mehr und alle Kinder standen in mitten einem riesen Meer von bunten Schmetterlingen. Das „Papiliorama“, ähnlich aufgebaut wie die Masoala-Halle im Züri-Zoo, beherbergt ca. 1500 Schmetterlingen aller Arten und Farben. Ungefähr 10 Arten davon vermehren sich im Park ganz natürlich, die restlichen Arten werden eingekauft. Die angelieferten Kokons (Eischale mit Schmetterlingraupe) werden in einer Art Brutkasten aufgehängt, wo sie dann gefahrlos schlüpfen können. Einmal täglich befreit ein Mitarbeiter die frisch geschlüpften Schmetterlinge in die grosse Flughalle, wo sie mit ihren Flugkünsten, Farben und Formen tausende Besucher erfreuen. Nach der feucht warmen Schmetterlingshalle machen wir nun Bekanntschaft mit der dunkle Halle des „Noctoramas“. Der Tag darin wird künstlich zur Nacht und so wird es möglich die nachtaktiven Tiere in Action zu sehen. Auf unserem nächtlichen Spaziergang konnten so einige merkwürdige, mysteriöse Tiere der Tropenwälder beobachtet werden. Wer kann schon behaupten, etwa ein Faultier, Greifstachler, Ozelot, Gürteltier oder Nachtaffen beim Herumklettern oder Herumstreifen in einer Anlage gesehen zu haben. Höhepunkt des Noctoramabesuches waren sicher die freifliegenden Fledermäuse, die gerade vom Tierpfleger gefüttert wurden. Manch einige Kinder erschraken oder suchten freiwillig die Nähe der Forenmitglieder, wenn gerade wieder so ein „Flugungeheuer“ spricht Fledermaus über unsere Köpfe flog oder uns sogar beim Vorbeiflug am Arm streifte. Für die Tiere stand aber vordringlich das Essen im Vordergrund und nicht die anwesende staunende ASIG-Kinderschar.

Kaum wieder am Tageslicht zog uns der „Jungle Trek“ in seinen Bann. Dieser Anlagenteil symbolisiert uns einen Lebensraum in Zentralamerika mit Tropenwälder, Mangrovensümpfen und Orchideenweiher. Selbst eine fruchtbehangende Bananenstaude konnte aus nächster Nähe beobachtet werden und natürlich auch wieder freilebende Tiere, wie den farbenprächtigen Tukan, den Rosa-Löffler und diverse Wasservögel und Fische. Eine 7 Meter hohe Panoramabrücke ermöglichte uns den Aufstieg in die Baumkronen, wo uns eine atemberaubende Aussicht auf die ganze Anlage erwartete. Endlich war auch „Fütterungszeit“ für die ASIG-Reisegruppe. Mit grossem Appetit verzehrten alle Kinder die feinen Chicken-Nuggets mit knusprigen Pommes Frites. Neben ausreichend kühlen Getränken durfte natürlich Ketchup nicht auf dem Tische fehlen.

Nach dem Essen wurden noch der Streichelzoo und ein aussergewöhnlicher, abwechslungsreicher Spielplatz besucht. Vorerst erfreuten uns Zwergesel, Hängebauchschweine, Ziegen, Kaninchen, Enten und Hühner mit ihrer Aufwartung und etwas später nahmen die ASIG-Kinder den grossflächigen und vielseitigen Spielplatz in Besitz. Der integrierte Miniseilpark und der neu angelegte Auenspielplatz, mit diversen Wasserspielen, liessen die Kinderherzen natürlich schneller schlagen. So aktiv beschäftigt verging auch die Zeit wie im Fluge und wir besammelten uns langsam zur Rückreise. Eine feine Glace versüsste uns noch den Abschied und kurz vor 16:00 Uhr verliess der Zug die Station „Kerzers Papiliorama“ Richtung Bern und Zürich. Gute zwei Stunden später und nach einer angenehmen Bahnreise durften die Forenmitglieder die müden und zufriedenen Kinder, bei der Kirche Zürich-Saatlen, den wartenden Eltern übergeben.

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