Forumsgründung Nänikon: Bestehendes weiter ausbauen

Mittwoch, 20. März 2019

07.03.19: In der Siedlung in Nänikon ist schon vieles vorhanden, was eine ASIG-Siedlung ausmacht. So kann das neu gegründete Forum auf bereits Bestehendem aufbauen.

Rund 60 Personen fanden sich zur Gründungsversammlung der Siedlung Nänikon im Gemeinschaftsraum ein, 55 davon als stimmberechtigte Genossenschaftsmitglieder. Drei Frauen hatten sich bereits im Vorfeld bereit erklärt, die Verantwortung für das neu zu gründende Forum zu übernehmen: Gerda Hermans, Seraina Bäth-Albertini und Charlotte Suter Kundert. Es ist ihnen ein Anliegen, dass die Siedlung eine lebendige Gemeinschaft ist. Das Forum wollen sie gemeinschaftlich leiten. Spontan stellten sich Markus Köhl als Kassier und Beat Müller als Revisor zur Verfügung. Alle fünf wurden von der Versammlung einstimmig in ihr Amt gewählt.

Auch das Jahresprogramm steht schon. Die meisten Anlässe sind bereits traditionell in der Siedlung verankert, wie etwa das alljährliche Sopita-Fest oder das Grillfest. Neu ist, dass die Siedlung für vom Forum organisierte Anlässe finanziell von der ASIG unterstützt wird.

Gemeinschaftsraum wird renoviert

Erfreulicherweise ist in der Siedlung bereits ein Gemeinschaftsraum vorhanden. Er wird bis Anfang 2020 aufgefrischt und mit einer kleinen Küche und Mobiliar versehen. Per sofort geht aber die Verwaltung des Gemeinschaftsraumes in die Hände des Forums über. Private dürfen den Raum für Anlässe mieten. Bis zur Renovation soll dies wie bis anhin kostenlos sein, danach werde eine moderate Gebühr erhoben, wie Gerda Hermans vom Forum erläutert. Eine gewerbliche Nutzung des Raumes ist nicht gestattet. Mit der bereits jahrelang im Raum eingemieteten Spielgruppe – ebenfalls eine gewerbliche Nutzung – werde eine einvernehmliche Lösung gesucht, führt Reto Betschart aus.

Emotionaler wurde die Stimmung bei der Diskussion um die kiffenden Jugendlichen, die dazu den Vorplatz des Kindergartens nutzen und zudem ihren Abfall liegen lassen. Eduardo Silva, Leiter Bewirtschaftung bei der ASIG, wird diesbezüglich mit der Polizei Kontakt aufnehmen. Keine Handhabe habe man hingegen gegenüber kiffenden Mietern, die dazu ihren Balkon nutzen und die übrigen Bewohner unfreiwillig an den Duftemissionen teilnehmen lassen. Hier kann die ASIG schriftlich an die Rücksicht gegenüber den Mitbewohnenden appellieren.

Spontanen und herzlichen Applaus spendeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gründungsversammlung ihrem langjährigen Hauswart Stefan Pfister, der weiterhin in der Siedlung arbeitet. Der Apéro im Anschluss an die Versammlung wurde für persönliche Gespräche untereinander und mit den Mitarbeitenden und Vorstandsmitgliedern der ASIG genutzt.

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